Emotionen beschäftigen den Menschen in ihrer Vielfalt täglich.
Sie sind Treibstoff des menschlichen Lebens. Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der bewussten Wahrnehmung von Emotionen und wie diese durch gestalterische Umsetzung in kinetischen Installationen hervorgerufen werden können.
Ihh!
Die soziobiologische Funktion des Ekels schützt den Körper vor lebensbedrohlichen und pathogenen Nahrungsmitteln oder Ausscheidungen. Ekel wird vermieden, um den Körper gesund zu erhalten, und löst wie die Angst eine aversive Reaktion aus.
Während Angst und Schrecken in der Kunst, der Ästhetik, im Film und Literatur als Stilmittel eingesetzt werden und man sich ihnen gerne aussetzt, wird Ekel kaum erwähnt.In einer Installation, die an den Geruchssinn appelliert, wird dem Ekel bewusst Raum gegeben. Der Geruchssinn bewertet mit Hilfe des limbischen Systems das Wahrgenommene in Bezug auf Lust und Unlust und löst dementsprechend die notwendigen körperlichen Reaktionen aus.
Ooh!
Der Mensch ist ein soziales Wesen und kann durch Berührung Freude empfinden. Ooh übersetzt die Idee einer blühenden Wiese, die erst dann ihre volle Schönheit entfaltet, wenn sie durch den Besucher aktiv angestoßen wird. Blumen beginnen erst dann zu „blühen“ wenn der Betrachter bewusst mit ihnen interagiert. Damit wird das „Bedürfnis nach Berührung“ befriedigt, indem eine Oberfläche geschaffen wird, die einerseits zur Berührung einlädt und andererseits das Gefühl hervorruft, durch die Aktivierung der Oberfläche eine wesentliche Rolle in der Funktionalität des Objekts zu spielen.






