Sustainable Development Goals

Icons der 17 Sustainable Development Goals
Icons der 17 Sustainable Development Goals, Quelle: un.org, Gemeinfrei

Projektinfos

Jahr: 2026

Studiengang:
ProduktdesignSchmuckdesign

Betreuung:
Hanke, Tom, Prof. Dipl.-Des.

Teilnehmer*innen:
Kira Asmussen, Joel Carlisi, Skady Falk, Felicitas Fiedler, Emily Freitag, Luuk Jäntsch, Merle Langer, Linn Michaelis, Jocelyn Ohlendorf, Ellen Parent, Lea-Katrin Peters, Hannah Pietsch, Björn Schweder, Carola Spadaro, Nina Stelze, Jakob Wendt

Projektart:
EntwurfGruppenprojektKooperation

Einführung Interaction Design

Am 1.Januar 2016 traten die Sustainable Development Goals ("SDGs") der Vereinten Nationen in Kraft. Diese 17 Ziele beschreiben die gemeinsame internationale Zielsetzungen für eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene.

In Kooperation mit der Stiftung Deutsches Meeresmusem haben 16 Studierende die Rolle des Meeres für das Erreichen der Ziele untersucht und jeweils eines der SDGs in ein interaktives Exponat übersetzt.

Die Beispiele zeigen eine Auswahl der entstandenen Arbeiten.

Kira Asmussen: SDG 2 - Kein Hunger
Das Exponat ist ein Angelspiel, das spielerisch den Ekel vor Algen im Essen reduzieren soll, indem es zeigt, dass Algen bereits in vielen Lebensmitteln enthalten sind. In einer als Meer gestalteten Box angeln die Spieler magnetische Objekte, die entweder Algen oder verschiedene Lebensmittel darstellen. Je nach Algenanteil erhalten die Objekte unterschiedlich viele Punkte, und wer am Ende die meisten Punkte sammelt, gewinnt.

Hannah Pietsch: SDG 4 - Hochwertige Bildung
Das Exponat veranschaulicht, wie Bildung zu einem bewussteren Umgang mit dem Meer beitragen kann und welche Auswirkungen alltägliche Handlungen auf die Meeresumwelt haben. Dafür werden Fragen aus Alltagssituationen mit einem überraschenden Moment eingesetzt, bei denen sich die Besucher für eine Option entscheiden und anschließend einen kurzen Infotext zu den Folgen ihrer Wahl erhalten. Ziel ist es, durch das Verständnis dieser Zusammenhänge die Bereitschaft zu stärken, Verantwortung zu übernehmen und das eigene Verhalten nachhaltig anzupassen.

Felicitas Fiedler: SDG 6 - Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
Die Murmelbahn veranschaulicht globale Abwassersysteme, indem sie zwei Wege zeigt: einen mit funktionierender Infrastruktur und Reinigung sowie einen mit unzureichender Behandlung, bei dem Schadstoffe ungefiltert in Gewässer gelangen. Beide Wege führen ins Meer und verdeutlichen so die gemeinsame Verantwortung für den globalen Wasserkreislauf. Durch die interaktive und auditive Gestaltung können Besucher den Weg des Wassers aktiv nachvollziehen und dessen Problematik unmittelbar erleben.

Nina Stelze: SDG 7 - Bezahlbare und saubere Energien
Die interaktive Station thematisiert das Nachhaltigkeitsziel SDG 7 und zeigt spielerisch die Chancen und Konflikte mariner Energiegewinnung im Spannungsfeld zwischen Energiebedarf und Naturschutz. Besuchende setzen durch das Drehen einer Kurbel symbolisch die Energieproduktion in Gang und erleben anhand von Lichtsignalen und Audiotexten verschiedene Stationen mit ihren ökologischen Auswirkungen. So wird insbesondere für Kinder und Jugendliche nachvollziehbar, dass nachhaltige Energiegewinnung möglich ist, jedoch Rücksicht auf Tiere, Lebensräume und Forschung erfordert.

Merle Langer: SDG 8 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Das Konzept übersetzt SDG 8 im maritimen Kontext in eine interaktive Erfahrung, bei der Besuchende durch das Kurbeln wirtschaftliche Prozesse der Blue Economy symbolisch in Gang setzen. Fünf Stationen mit beweglichen Figuren repräsentieren zentrale Sektoren wie Schifffahrt, Fischerei, Energie, Tourismus und Forschung und werden jeweils durch fokussierte Audiotexte erklärt. Durch die Verknüpfung von Kurbelgeschwindigkeit und Verständlichkeit der Inhalte wird erfahrbar, dass nachhaltiges Wachstum Maß und Bewusstsein erfordert.

Linn Michaelis: SDG 13 - Maßnahmen zum Klimaschutz
Das Exponat besteht aus einer Waage und sieben Betonwürfeln, die jeweils konkrete Maßnahmen zur CO₂-Reduktion und zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels repräsentieren. Durch das Auflegen der Würfel bewegt sich der Zeiger sichtbar in Richtung 1,5 Grad und macht so die Wirkung dieser Maßnahmen anschaulich und greifbar. Dabei wird vermittelt, dass das Meer eine zentrale Rolle im Klimaschutz spielt und gemeinsames Handeln messbare Veränderungen bewirken kann.

Ellen Parent: SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Die interaktive Informationstafel zeigt, wie Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen eng mit dem Schutz der Meere verbunden sind. Durch drehbare, wellenförmige Elemente entdecken Besuchende aktiv Zusammenhänge zu Themen wie illegaler Fischerei, Transparenz und internationaler Zusammenarbeit. So wird verständlich, dass politische Entscheidungen und funktionierende Institutionen eine zentrale Voraussetzung für den nachhaltigen Umgang mit den Ozeanen sind.

Kira Asmussen: SDG 2 - Kein Hunger
Kira Asmussen: SDG 2 - Kein Hunger
Hannah Pietsch: SDG 4 - Hochwertige Bildung
Hannah Pietsch: SDG 4 - Hochwertige Bildung
Felicitas Fiedler: Exponat SDG 6 - Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
Felicitas Fiedler: Exponat SDG 6 - Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
Nina Stelze: SDG 7 - Bezahlbare und saubere Energien
Nina Stelze: SDG 7 - Bezahlbare und saubere Energien
Merle Langer: SDG 8 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Merle Langer: SDG 8 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Linn Michaelis: SDG 13 - Maßnahmen zum Klimaschutz
Linn Michaelis: SDG 13 - Maßnahmen zum Klimaschutz
Ellen Parent: SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Ellen Parent: SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

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